Sozialkontakte: Braucht ein Hund zwangsläufig andere Hunde?

credits: hexe und hund

Ein Hund braucht Kontakt zu Artgenossen. Das kann man in so ziemlich jedem Hunde-Ratgeber nachlesen. Doch wie genau sollte dieser Kontakt aussehen? Und was ist zu tun, wenn der eigene Hund nicht mit Artgenossen umgehen kann?

Richtig und wichtig ist, dass insbesondere Welpen Sozialkontakt zu Artgenossen brauchen. Gerade in den ersten acht bis zwölf Lebenswochen, also während der Prägephase, ist es notwendig, dass die Kleinen positive Erfahrungen mit anderen Hunden sammeln. Geschieht dies nicht, kann dies nachhaltige Auswirkungen auf den späteren Umgang mit anderen Hunden haben.
Doch dies bedeutet nicht, dass der eigene Hund auf Biegen und Brechen mit jedem x-beliebigen Hund spielen muss – allerdings scheint dies unter Hundehaltern ein weitverbreiteter Glaubenssatz zu sein.

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Körpersprache: Was bedeutet Schwanzwedeln wirklich?

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Wenn Hunde sich freuen, wedeln sie mit dem Schwanz. Das wird schon kleinen Kindern beigebracht. Doch oftmals drücken sie dadurch ganz andere Emotionen aus, die nur selten etwas mit Freude zu tun haben

„Oh, die mögen sich! Schau, er wedelt sogar mit dem Schwanz“. Wie oft habe ich diesen Satz schon bei Hundebegegnungen gehört. Da treffen zwei Hunde zum ersten Mal aufeinander, einer von ihnen bewegt seine Rute und sofort ist bei Herrchen oder Frauchen alles im Grünen Bereich. Schließlich hat der Vierbeiner mit dem Schwanz gewedelt. Und das bedeutet ja, dass er sich freut – wie jeder weiß. Alle anderen Körpersignale werden komplett ignoriert – was fatale Folgen haben kann.

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Kastration beim Rüden: Immer sinnvoll oder nicht?

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Für viele ist die Kastration beim Rüden ganz normal. Doch es handelt
sich um einen hormonellen Eingriff, der nicht unterschätzt werden
sollte. Wann ist sie also sinnvoll und wann sollten eher andere Methoden genutzt werden, um Probleme in den Griff zu bekommen?

Eigentlich hätte ich bei Filou damals gar keine Wahl mehr gehabt, denn laut Übernahmevertrag sollte der Kleine bereits kastriert sein. Doch wie in diesem Beitrag bereits beschrieben, ist er damals wohl irgendwie durchgerutscht und kam unkastriert zu mir nach Hause. Zu seinem und auch meinem Glück. Denn er wäre mit drei Monaten noch viel zu jung gewesen. Normalerweise sollte man einen Hund, egal ob Rüde oder Weibchen, erst mit frühestem einem Jahr kastrieren. Und es spielen noch viele weitere Faktoren eine Rolle.
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Tierpsychologie: Die wichtigsten Fragen zum Fernstudium

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Zu viel Stress, nicht die nötige Schulbildung oder kein Geld: Auf den ersten Blick gibt es viele Gründe, ein Fernstudium gar nicht erst in Erwägung zu ziehen. Doch bei genauerer Betrachtung sind die Hürden gar nicht mal so groß, wie sie scheinen

Nach meinem „Bachelor of Arts“ im Jahr 2014 hatte ich mir geschworen, nie mehr zu studieren. Ich hatte genug von all der Theorie, den wissenschaftlichen Fachbegriffen und dem teils weltfremden Verhalten an der Universität. Viel lieber wollte ich Praxis-Erfahrung sammeln, Geld verdienen und auf eigenen Beinen stehen – was mir bis heute auch recht gut gelungen ist. Dass ich nun, vier Jahre später, doch wieder studiere habe ich Filou zu verdanken.
Einige meiner Freunde schüttelten ungläubig den Kopf, als ich ihnen davon erzählt habe. „Wie kannst Du Dir das nur wieder antun?“ oder „Neben dem Beruf? Dann hast Du ja gar kein Leben mehr!“ waren ihre Kommentare. Warum diese Aussagen nicht stimmen und wie das Fernstudium „Tierpsychologie“ tatsächlich abläuft werde ich im Folgenden erklären Weiterlesen