Hunde-Vielfalt: Reinrassig oder Mischling?

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Gewusst? Weltweit gibt es geschätzt 800 Hunderassen. Eine ganze Menge. Und die Vielfalt bei Größe, Haarkleid und Körperbau ist enorm. Aber woher kommen diese Rassen und ist das überhaupt noch zeitgemäß?

Oft werde ich gefragt, was Filou denn für eine Rasse sei. Ich antworte dann immer „polnischer Senfhund“. Die meisten sind irritiert oder nicken wissend und tun so, als ob sie diese Rasse natürlich kennen würden. Die gibt es aber gar nicht. Denn Filou ist vieles, aber bestimmt nicht reinrassig. Und mir ist das auch vollkommen egal.
Doch immer wieder treffe ich – auch auf dem Hundeplatz – auf Menschen, denen es enorm wichtig ist, dass ihr Hund reinrassig und mit Stammbaum ist. Außerdem soll er natürlich dem gängigen Rasse-Standard entsprechen. Aber muss das wirklich sein?

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Pflege: Was sollte man beim Hund regelmäßig kontrollieren?

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Wir besuchen mehrmals jährlich den Zahnarzt, duschen uns und cremen uns ein. Völlig normal. Doch wie sieht das bei unseren Vierbeinern aus? Bedarf es regelmäßiger Pflege oder läuft das schon unter „Vermenschlichung“?

Wenn ich mich so auf dem Hundeplatz umhören, ist die Pflege des Hundes genau so umstritten, wie die Ernährung. Es gibt die totalen Fanatiker und die „das ist ein Hund, und kein Kind“-Fraktion. Ich persönlich würde mich irgendwo dazwischen ansiedeln – frei nach dem Motto „Alles kann, nichts muss“. Und wie so oft, gibt es auch bei der Pflege des Hundes keine allgemein gültige Antwort, sondern man sollte immer den individuellen Fall für sich persönlich entscheiden – die Rasse des Hundes spielt dabei eine große Rolle. Als kleine Richtlinie möchte ich hier aber zumindest die wichtigsten Punkte aufführen, die es prinzipiell zu kontrollieren gilt.

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Hundetrainer: Wer ist hier der Rudelführer?

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Bei der Hundeerziehung ist es wie mit Kindern: Jeder weiß es besser und am besten wissen es die, die keine haben. Auch wir waren anfangs bei einer „Trainerin“, die den Titel auf keinen Fall verdient hat. Deshalb gibt es hier ein paar Tipps, worauf ihr bei der Trainerwahl achten solltet.

Mit dem Beruf des „Hundetrainers“ ist es so eine Sache: Es ist noch gar nicht so lange her, dass beschlossen wurde, es bedarf eines Zertifikats, um diesen Beruf ausüben zu dürfen. Meiner Meinung nach hätte es das von Beginn an gebraucht, denn bei falscher Herangehensweise sind nicht nur Hunde- sondern auch Menschenleben in Gefahr. Doch bis vor Kurzem durfte sich quasi jeder „Hundetrainer“ schimpfen, der „jahrelange Erfahrung“ auf dem Hundeplatz hatte oder einfach schon als Kind ein paar Dackel hatte und jetzt meint, er hat die Weisheit mit Löffeln gegessen. Was dabei rauskommt, wenn solche Leute als „Hundetrainer“ auf die Mensch- und Hundewelt losgelassen werden, mussten Filou und ich am eigenen Leib erfahren.

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Sozialkontakte: Braucht ein Hund zwangsläufig andere Hunde?

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Ein Hund braucht Kontakt zu Artgenossen. Das kann man in so ziemlich jedem Hunde-Ratgeber nachlesen. Doch wie genau sollte dieser Kontakt aussehen? Und was ist zu tun, wenn der eigene Hund nicht mit Artgenossen umgehen kann?

Richtig und wichtig ist, dass insbesondere Welpen Sozialkontakt zu Artgenossen brauchen. Gerade in den ersten acht bis zwölf Lebenswochen, also während der Prägephase, ist es notwendig, dass die Kleinen positive Erfahrungen mit anderen Hunden sammeln. Geschieht dies nicht, kann dies nachhaltige Auswirkungen auf den späteren Umgang mit anderen Hunden haben.
Doch dies bedeutet nicht, dass der eigene Hund auf Biegen und Brechen mit jedem x-beliebigen Hund spielen muss – allerdings scheint dies unter Hundehaltern ein weitverbreiteter Glaubenssatz zu sein.

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Körpersprache: Was bedeutet Schwanzwedeln wirklich?

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Wenn Hunde sich freuen, wedeln sie mit dem Schwanz. Das wird schon kleinen Kindern beigebracht. Doch oftmals drücken sie dadurch ganz andere Emotionen aus, die nur selten etwas mit Freude zu tun haben

„Oh, die mögen sich! Schau, er wedelt sogar mit dem Schwanz“. Wie oft habe ich diesen Satz schon bei Hundebegegnungen gehört. Da treffen zwei Hunde zum ersten Mal aufeinander, einer von ihnen bewegt seine Rute und sofort ist bei Herrchen oder Frauchen alles im Grünen Bereich. Schließlich hat der Vierbeiner mit dem Schwanz gewedelt. Und das bedeutet ja, dass er sich freut – wie jeder weiß. Alle anderen Körpersignale werden komplett ignoriert – was fatale Folgen haben kann.

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Hundeerziehung: Liebe und Geduld sind der Schlüssel

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Alles, was man für eine gelungene Hunderziehung braucht sind Liebe und Geduld. Klingt total simpel, ist aber im Alltag verdammt schwer umzusetzten. Da hilft es, sich manchmal bestimmte Frage zu stellen – und auch liebevoll und geduldig mit sich selbst zu sein

Zu Beginn sei gesagt, dass es kein Zaubermittel für eine ideale Hundeerziehung gibt. Es ist alles situativ und vor allem abhängig vom jeweiligen Charakter des Hundes und des Menschen. Doch ich bin davon überzeugt, dass Liebe und Geduld in jedem Fall helfen können. Ich selbst musste das auch erst lernen und muss mich auch jeden Tag aufs Neue daran erinnern.

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Kastration beim Rüden: Immer sinnvoll oder nicht?

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Für viele ist die Kastration beim Rüden ganz normal. Doch es handelt
sich um einen hormonellen Eingriff, der nicht unterschätzt werden
sollte. Wann ist sie also sinnvoll und wann sollten eher andere Methoden genutzt werden, um Probleme in den Griff zu bekommen?

Eigentlich hätte ich bei Filou damals gar keine Wahl mehr gehabt, denn laut Übernahmevertrag sollte der Kleine bereits kastriert sein. Doch wie in diesem Beitrag bereits beschrieben, ist er damals wohl irgendwie durchgerutscht und kam unkastriert zu mir nach Hause. Zu seinem und auch meinem Glück. Denn er wäre mit drei Monaten noch viel zu jung gewesen. Normalerweise sollte man einen Hund, egal ob Rüde oder Weibchen, erst mit frühestem einem Jahr kastrieren. Und es spielen noch viele weitere Faktoren eine Rolle.
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Filous Geschichte: Warum ich keinen Hund mehr aus dem Ausland adoptieren würde

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Es klingt alles immer sehr romantisch: Kleine Hundeseelen aus dem Ausland suchen ein liebevolles Zuhause in Deutschland. Doch dass es in Wirklichkeit nicht ganz so rosig abläuft, haben Filou und ich leider am eigenen Leib erfahren dürfen

Vorweg zur Erklärung: Ich finde Auslandstierschutz generell sehr wichtig, unterstütze bestimmte Organisationen auch persönlich und finde es bewundernswert, was die Leute dort tagtäglich leisten. Doch wie so oft im Leben, gibt aus ich in diesem Bereich Vereine, die nicht sonderlich seriös sind. Als Laie die Spreu vom Weizen trennen zu können, gestaltet sich äußerst schwierig und ist eigentlich unmöglich, wenn es doch im Prinzip nur darum, einer kleinen Hundeseele ein neues Zuhause zu schenken. Wie genau es bei Filou und mir abgelaufen ist und worauf man achten sollte, wenn man einen Hund aus dem Ausland adoptiert, möchte ich im Folgenden erklären.

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Tierpsychologie: Die wichtigsten Fragen zum Fernstudium

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Zu viel Stress, nicht die nötige Schulbildung oder kein Geld: Auf den ersten Blick gibt es viele Gründe, ein Fernstudium gar nicht erst in Erwägung zu ziehen. Doch bei genauerer Betrachtung sind die Hürden gar nicht mal so groß, wie sie scheinen

Nach meinem „Bachelor of Arts“ im Jahr 2014 hatte ich mir geschworen, nie mehr zu studieren. Ich hatte genug von all der Theorie, den wissenschaftlichen Fachbegriffen und dem teils weltfremden Verhalten an der Universität. Viel lieber wollte ich Praxis-Erfahrung sammeln, Geld verdienen und auf eigenen Beinen stehen – was mir bis heute auch recht gut gelungen ist. Dass ich nun, vier Jahre später, doch wieder studiere habe ich Filou zu verdanken.
Einige meiner Freunde schüttelten ungläubig den Kopf, als ich ihnen davon erzählt habe. „Wie kannst Du Dir das nur wieder antun?“ oder „Neben dem Beruf? Dann hast Du ja gar kein Leben mehr!“ waren ihre Kommentare. Warum diese Aussagen nicht stimmen und wie das Fernstudium „Tierpsychologie“ tatsächlich abläuft werde ich im Folgenden erklären Weiterlesen

Unterwegs mit Hund: Muss Fiffi überall mit dabei sein?

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Weihnachtsmarkt, Restaurant, Shopping-Tour oder Wochenmarkt: Fast überall habe ich schonmal Hunde gesehen, die in diesen Situationen komplett ängstlich und überfordert waren. Daher stellt sich die Frage: Muss ein Hund wirklich überall mit dabei sein?

Es gibt sicherlich gute Gründe, warum manche Leute ihren Vierbeiner überall mit dabei haben. Vielleicht kann der Hund einfach nicht alleine sein. An und für sich ist das ja auch nicht schlimm. Im Gegenteil, es ist ja sogar gut, wenn der Hund so wenig wie möglich alleine sein muss. Doch wie so oft im Leben folgt auch jetzt ein großes „Aber“. Denn manche Orte sind für Hunde in meinen Augen einfach unzumutbar. Sei es aufgrund von Lärm, Gedränge, Gerüchen oder im schlimmsten Fall eine Kombination aus allem. Warum ich das so sehe, und wie ich es mit Filou handhabe, werde ich im Folgenden erklären.

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